Schmerz und seine Überwindung Psychosomatische Hintergründe und ihre Lösungen

Andreas EichhornSchmerz begleitet uns Menschen seit Anbeginn. Im Laufe des Lebens begegnet er jedem von uns. Keiner, der nicht von der leidvollen Erfahrung des Schmerzes berichten kann.

Schmerz wird heute vielfach als Warnsignal verstanden, das den Körper davor schützt, weiteren Schaden zu nehmen. Doch was geschieht in uns, wenn es keine greifbare Schmerzursache gibt?

Ein Großteil unserer Schmerzempfindungen geht nicht auf eine körperliche Schädigung oder Entzündung zurück, sondern ist vielmehr Ausdruck eines gestörten inneren Empfindens, einer Gefühlslage, die außer Balance ist. Unterschiedliche Erfahrungen und Reaktionsweisen auf Lebensumstände können sich in ihm widerspiegeln.

So verbirgt sich hinter dem Schmerz eine Palette von Botschaften, die uns innerlich bewegen, aber von uns nicht in Worte oder Handlungen übersetzt werden kann.

Schmerz kann als unsere Abwehr verstanden werden, unser Wunsch nach Schutz und Abgrenzung, als Möglichkeit, unser „nein“ zu artikulieren oder es kann ein stiller Vorwurf sein.

Diese versteckten Muster – die zur Zeit ihrer Entstehung tatsächlich einmal hilfreich für uns waren – sind äußerst vielfältig und unbewusst. Spüren wir sie auf und entschlüsseln die Botschaften dahinter, so können wir den Schmerz transformieren.

Wir gelangen so insgesamt zu einem tieferen Verständnis unserer selbst und der Weg für positive Veränderungen wird möglich. Der Schmerz ist nicht unser Feind, sondern Botschafter unserer Seele, hören wir ihm zu!

Referent: Andreas Eichhorn, Heilpraktiker, Friedberg
Termin: Donnerstag 18. März 2010 • 19.30 Uhr
Ort: Bad Nauheim, Sportheim, Hauptstr. 102 (Eingang Jahnstr.)
Eintritt: € 3,- • Mitglieder € 1,50